Unterschied Mensch und Tier

Ein generelles Manko der Tierversuchsforschung ist die Tatsache, dass grundlegende Faktoren der Krankheitsentstehung beim Menschen schlichtweg nicht berücksichtigt werden.

                    

Die Art und Weise wie wir uns ernähren, welche Lebensgewohnheiten wir haben, ob wir Rauchen, Alkohol trinken oder Drogen nehmen sowie unsere Genetik,, spielt eine zentrale Rolle. Auch psychische Faktoren und Stress im Alltag können einen wesentlichen Einfluss auf ein Krankheitsgeschehen haben.


Tiere und Menschen weisen massive biologische Unterschiede auf, die eine Übertragbarkeit zu einer reinen Spekulation werden lassen. Die Ernährung, Verdauung und Verstoffwechslung sind auch innerhalb der Tierwelt sehr unterschiedlich. Will man chirurgische Maßnahmen am Tier testen, muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Tier auf vier Beinen geht und die Gelenke anatomisch bedingt einer anderen Bedingung ausgesetzt sind. Eine Maus verträgt angepasst an ihre Lebensweise das x-fache an Bakterien ohne das diese ihr schaden.


Tiere werden im Versuch künstlich krank gemacht und dabei mit Krankheiten versehen, die sie von Natur aus nie bekommen würden. Im nächsten Schritt wird dann versucht, bei den Tieren die künstlich erzeugten Symptome wieder zu beseitigen. Das funktioniert sogar oftmals. Doch die so entwickelten Behandlungsmethoden erweisen sich, wenn sie am Menschen getestet werden, fast immer als Fehlschlag. Körperbau, Stoffwechsel und damit beispielsweise die Reaktion auf bestimmte Substanzen oder Therapien sind von Tier zu Tier und von Tier zu Mensch ganz unterschiedlich. Was für den einen schädlich ist, kann für den anderen nützlich sein und umgekehrt. Dies ist einer der Gründe dafür, dass wir auch heute noch vergeblich, nach oft jahre- und jahrzehntelanger Forschung am Tier, beim Menschen auf den längst versprochenen Durchbruch in der Heilung von Krankheiten wie Alzheimer, AIDS, Schlaganfall, Arteriosklerose oder Krebs warten.


Zudem werden Tiere im Labor unter standardisierten Bedingungen gehalten. Ihr Rhythmus, die Ernährung, die Sauerstoffzufuhr und viele weitere Parameter sind genormt. Diese Normen entsprechen in keinem Fall einem menschlichen Leben. Somit ist keine reale Darstellung von Krankheitsbildern möglich.

 

 

weiterführende Links:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/allgemein/100-bei-mensch-und-tier-das-ist-die-frage